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Markenpositionierung - Mengen macht sich auf den Weg

20.11.2017

Am Samstagvormittag, 11.11.2017 wurde in vierstündiger Arbeit der Grundstein für die zukünftige Positionierung der Stadt Mengen gelegt. Diese soll die Basis für den neuen visuellen Auftritt der Stadt darstellen, der im Laufe des kommenden Jahres entstehen soll.

Der Wettbewerb um Einwohner und Unternehmen wird sich in den kommenden Jahren verschärfen. Warum sollten beispielsweise junge Familien nach Mengen ziehen und nicht nach Ulm? Wo steht Mengen jetzt – und wo soll die Stadt in Zukunft stehen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Samstagvormittag 20 Mengener Bürgerinnen und Bürger.
Mit fünf Arbeitsrunden war der von der beauftragten Agentur GRUPPE DREI aus Villingen-Schwenningen moderierte Workshop eine inhaltlich sehr vielschichtige Veranstaltung. Zunächst wurde die aktuelle Situation beleuchtet. Dabei wurde die Frage nach den Werten und dem Selbstverständnis der Stadt mit sogenannten Assoziationskarten und der von GRUPPE DREI entwickelten Methode der Semionomie erörtert. Beide Methoden wurden auch auf die Frage nach der zukünftigen „Wunschsituation“ angewendet.
Aus diesen Aussagen zum Ist- und dem Soll-Zustand können Stärken, Schwächen und konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet werden. „Wir sehen, dass Mengen stolz auf seine Tradition und seine Wurzeln ist, dabei aber offen Neuem gegenüber steht. Das ist für unsere weitere Arbeit sehr positiv zu bewerten,“ bringt Carolin Deberling von der GRUPPE DREI die Ergebnisse auf den Punkt.
Im weiteren Verlauf wurden die Zielgruppen der Stadt Mengen eingehender betrachtet. Mithilfe der Persona-Methode wurden archetypische Vertreter der „Hauptzielgruppen“ herausgearbeitet. Diese helfen zu entscheiden, wie und über welche Kanäle einzelne Personen oder Gruppen in Zukunft angesprochen werden sollten. Dies hilft nicht nur der Stadt, sondern auch den Akteuren aus Tourismus und Industrie.
Die Ergebnisse des Workshops werden nun aufbereitet und systematisch in die endgültige Positionierung überführt, die die Grundlage der zukünftigen Kommunikationsmaßnahmen bildet.

Foto: Konzentriertes Arbeiten mit der Semionomie-Methode (Bildquelle: GRUPPE DREI)

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